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Provisionsrechner

Ermittle deine variable Vertriebsvergütung für lineare Modelle, Staffelprovisionen und Zielerreichungs-Accelerators inklusive Fixum und Provisionsdeckel.

€ / Monat
€ / Monat
€ / Quota
Provisionsdeckel (Cap)?Maximalbetrag pro Monat
Gesamt-Monatsbrutto (Fixum + Provision)

6.500 €

Zielerreichung: 120 % der Monats-Quota

Auszuzahlende Provision:+ 3.500 €(Effektiver Satz: 5,83 %)
Grundgehalt (Fixum)3.000 €Garantierte Basis
Rechnerische Provision3.500 €Vor etwaigem Cap
OTE (On-Target Earnings)5.500 €Gehalt bei genau 100 % Ziel

Vergütungsmodelle im B2B-Vertrieb: Wie Provisionen berechnet werden

In modernen Vertriebsstrukturen setzt sich das Gehalt meist aus einem festen Grundgehalt (Base Salary) und einer variablen Erfolgskomponente zusammen. Bei 100 % Zielerreichung ergibt dies das OTE (On-Target Earnings):

Target Accelerator

Sobald 100 % der Zielvorgabe erreicht sind, verdoppelt oder verdreifacht sich der Provisionssatz auf jeden darüber liegenden Euro Umsatz.

Staffelprovision

Mit steigendem Umsatzvolumen steigt der Prozentsatz stufenweise an, um High-Performer zu überdurchschnittlichen Abschlüssen zu motivieren.

Provisionsdeckel (Cap)

Manche Unternehmen deckeln die maximale Auszahlung pro Quartal oder Jahr, um unvorhersehbare Großauftrags-Verzerrungen zu begrenzen.

Typische Provisionsmodelle im Vergleich

Je nach Vertriebszyklus, Marge und Branche kommen unterschiedliche Vergütungsstrukturen zum Einsatz:

ModellBerechnungsgrundlageTypischer Einsatzbereich
Flat Commission (Linear)Fester Prozentsatz ab dem ersten Euro (z. B. 5 % auf Umsatz)E-Commerce & Handelsvertreter
Stufen- / StaffelmodellHöhere Sätze nach Erreichen von Umsatzstufen (z. B. 3 % / 5 % / 8 %)Klassischer B2B-Investitionsgütervertrieb
Quota-Accelerator (SaaS)Basisrate bis 100 % Quota, 1,5x bis 2x Rate ab 101 % ZielerreichungB2B SaaS & Tech-Startups
Deckungsbeitrags-ProvisionProzentsatz auf den Rohertrag (Verkaufspreis minus Einkaufspreis)Großhandel & margensensitive Branchen

Brutto-Umsatz vs. Deckungsbeitrag als Basis

In der Praxis wird die Provision entweder auf den fakturierten Netto-Umsatz oder auf den erzielten Deckungsbeitrag (Rohertrag I/II) berechnet. Eine Deckungsbeitrags-Provision schützt das Unternehmen vor übermäßigen Preisnachlässen durch den Vertrieb, da Rabatte den Provisionsanspruch des Vertrieblers unmittelbar schmälern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was bedeutet OTE (On-Target Earnings) im Vertrieb?

OTE (On-Target Earnings) bezeichnet das gesamte vertraglich vereinbarte Zieleinkommen eines Vertriebsmitarbeiters bei einer Zielerreichung (Quota) von exakt 100 %. Es setzt sich aus dem festen Grundgehalt (Base Salary) und dem variablen Provisionsanteil (z. B. im Split 60/40 oder 50/50) zusammen.

Wie funktioniert ein Provisions-Accelerator bei Übererfüllung?

Ein Accelerator belohnt Vertriebler, die ihr Verkaufsziel von 100 % überschreiten. Ab dem Schwellenwert von 100 % Quota-Erreichung wird jeder zusätzliche Euro Umsatz mit einem höheren Multiplikator verprovisioniert (z. B. 1,5x oder 2,0x des Standard-Provisionssatzes).

Was ist der Unterschied zwischen Umsatzprovision und Deckungsbeitragsprovision?

Bei der Umsatzprovision wird ein fixer Prozentsatz auf den fakturierten Netto-Verkaufspreis gezahlt. Bei der Deckungsbeitragsprovision (Rohertragsprovision) wird die Provision nur auf den Gewinn nach Abzug der direkten variablen Herstellkosten/Wareneinsatz berechnet, was Rabattgewährungen des Vertriebs eindämmt.

Wie werden Vertriebsprovisionen steuerlich und sozialversicherungsrechtlich behandelt?

Für angestellte Vertriebler gilt die Provision lohnsteuerlich als sonstiger Bezug. Sie unterliegt dem regulären progressiven Einkommensteuertarif und der Beitragspflicht in der gesetzlichen Sozialversicherung bis zu den jeweiligen Beitragsbemessungsgrenzen.

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